Pfadfinder aus Dürrenmettstetten erlebten ein gelungenes Pfingstlager

 

 

 

Sulz- Dürrenmettstetten. Die Pfadfinder aus Dürrenmettstetten schlugen dieses Jahr in Waldenbuch ihre Zelte auf. Am Pfingstsamstag starteten die 35 Mettstetter in Horb am Bahnhof um mit dem Zug und Bus bis zum Lagerplatz zu gelangen. Dort hieß es dann erst einmal die Zelte für die kommenden Tage aufzubauen, um einen trockenen Schlafplatz zu haben. Dieses Jahr traf sich wieder der ganze Gau Schwarzwald um die Tage gemeinsam zu gestalten. Das Lager stand unter dem Motto „Die Siedler vom Schwarzwald“. Und dem Brettspiel angenähert, konnte jeder Stamm über die Tage Rohstoffe erspielen um am Tagesende Kothen und Jurten auf dem Spielbrett zu bauen. Bei sonnigem Wetter bestand das Programm aus Workshops, einer Olympiade, einem Gottesdienst, ein gemeinsamer bunter Abend und einem actionreichen Geländespiel. Als am Dienstagabend eine Windböe die ersten 2 Zelte abbaute, kamen so langsam die Abschiedsgefühle auf. Denn am Mittwoch ging es wieder in Richtung Heimat zurück. So bleibt dieses Pfingstlager in guter Erinnerung mit viel Spaß und ohne Schäden an Leib und Material.

 

Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turnier 2016

Sulz-Dürrenmettstetten. 18 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 21 Jahren wollten es mal wieder wissen: Wer ist der Beste im Mensch ärgere dich nicht spielen und darf den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Organisiert wird das lustige und spannende Brettspiel-Turnier regelmäßig von den Dürrenmettstetter Pfadfindern, dieses Mal waren die „galoppierenden Pferde“ die Ausrichter.

Die Gruppenleiter Madeleine Huß und Ann-Kathrin Wößner hatten zusammen mit ihren Sipplingen den Veranstaltungsort, den Kirchenraum in der Gemeindehalle, ansprechend hergerichtet. Tolle Preise, die von Firmen und Unternehmungen gespendet wurden, warteten auf die Teilnehmer. Mit leckeren Backwaren und einer äußerst begehrten Waldbeerenbowle verging der Spielnachmittag wie im Flug. Gespielt wurde mit maximal vier Personen an einem Tisch, sechs Spieltische waren aufgebaut. Zur besten Spielerin des diesjährigen Turniers wurde schlussendlich Lara Ziegler gekürt, sie bekam den Wanderpokal überreicht, auf den zweiten Platz kam Florian Pfau, dritter wurde Jessica Huß.

(Bericht von Elke Huß)

35 Jahre VCP Mettstett - Jubiläum 2015

Sulz-Dürrenmettstetten. Der Verband Christlicher Pfadfinder Dürrenmettstetten feierte am Wochenende seinen 35. Geburtstag. Vom damaligen Ortspfarrer Klaus-Peter Lilienfein wurde diese Jugendarbeit ins Leben gerufen. Die Feierlichkeiten waren freilich nicht so groß wie beim Jubiläum vor fünf Jahren, dafür aber standen das gemütliche Beisammensein, gemeinsames Singen und Spielen im Vordergrund. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete am Sonntag der gemeinsame Erntedankgottesdienst in der Jurte.

Vier große schwarze Zelte wurden zu einer großen Jurte zusammengebaut, welche die Pfadfinder auf die Wiese neben die Gemeindehalle stellten. Zwei Schwedenfeuer am Eingang und ein Willkommensschild hießen die Gäste, darunter auch einige „auswärtige Pfadis“ am Freitagabend willkommen. Nach dem gemeinsamen Chili con Carne-Essen stand ein Quizspiel an. Ein gemütlicher Bilderabend am Samstag mit Rückblicken auf die einzelnen Gruppenaktivitäten und das diesjährige Pfingstlager folgten. Hierbei bekamen Eltern, Geschwister und Großeltern einen lustigen Einblick, was ihre Kinder während eines Lagerlebens so treiben.

 

Zum Abschluss feierten die Pfadfinder am Sonntagmorgen zusammen mit der Gemeinde das Erntedankfest. Die Sipplinge Leonie Maier, Mailin und Noah Kurtz zeigten ein kleines Anspiel und Pfarrer z. A. Wolfgang Müller verdeutlichte das Pfadfinderversprechen in seiner Predigt: Die Verpflichtung gegenüber Gott, den Mitmenschen und sich selbst. Die Herausforderung bestünde darin, auch einmal etwas anderes zu tun. Der Posaunenchor umrahmte mit seinen Klängen den Gottesdienst und Kirchengemeinderat Wolfgang Kurtz dankte der Mesnerin Jasmin Huß für die schöne Herrichtung des Altars mit den Erntegaben. Diese werden an den Tafelladen in Oberndorf weitergeleitet.

(Bericht von Elke Huß)

Eindrücke vom Bundeslager 2014 - Die Welt wieder mit anderen Augen sehen …

Ich mache abends das Licht an, wenn ich etwas suche und habe trotzdem noch zwei Hände frei

Ich lege meine Kleider neben mein Bett und sie sind am nächsten Morgen noch trocken

Ich lege mich schlafen und es ist still – kein Schlafsackgeraschel und Gesang vom Feuer

Ich wache von Baustellengeräuschen auf anstatt von Regen, der aufs Zeltdach prasselt

Ich hole meine Schuhe aus dem Regal statt sie aus einem Berg in der Mitte des Zeltes zu fischen

Ich gehe morgens auf die Toilette ohne mir Sorgen zu machen ob genügend Klopapier da ist

Ich mache das Wasser an und es kommt WARM aus dem Hahn

Ich stecke mein Handy zum Laden in die Steckdose anstatt auf Sonne fürs Solarladegerät zu warten

Ich muss Freunde anrufen, wenn ich mit ihnen reden will

Ich esse mit Messer und Gabel anstatt mit einem SPORK

Ich wundere mich, warum niemand „Oh mein Gott, dieser Himmel“ ruft und die Kamera zückt

Ich überprüfe wieder, ob meine Kleidung farblich abgestimmt ist und die Frisur sitzt

Wenn ich einkaufen gehe nehme ich das Auto anstatt den Sackkarren und Bollerwagen

 

Und warum stimmt eigentlich niemand ein Lied an - einfach so...?

Große Stammesaktion 2014 – Das Pfingstlager in Bad Wildbad

Unser diesjähriges Pfingstlager fand vom 07.-10. Juni auf dem Zeltplatz „Christophshof“ nahe Bad Wildbad statt. Wir Mitarbeiter starteten schon am Freitagnachmittag zuvor, um einige große Zelte aufzubauen. Los ging es jedoch für die rund 40 Teilnehmer erst am Samstag. In Fahrgemeinschaften wurden die Sipplinge nach Freudenstadt gefahren, um von dort mit dem Bus zum Zeltplatz zu gelangen. Dort angekommen baute jede Gruppe erst einmal ihre Kothe auf – das Schlafzelt für die Kinder. Da herrliches Sommerwetter war, nutzten wir dann nach getaner Arbeit den am Zeltplatz liegenden Bach, um uns abzukühlen. Mit hauseigenem Strandzugang, selbstgebautem Sonnensegel und Seegras wurde dieser zum Lieblingsplatz über die gesamten Pfingsttage erkoren. Danach trafen sich alle zur offiziellen Lagereröffnung. Das  diesjährige Pfingstlager stand unter dem Motto: „Wilder Westen“. Am Abend spielten wir Gruppenspiele am Lagerfeuer. Am Sonntag war das Geländespiel auf dem Lagerplatz ein besonderer Höhepunkt: Die Aufgabe bestand darin, sich eine Cowboyausrüstung zu erspielen, um in der Wildnis bestehen zu können. Am Montag fand morgens unser Workshop-Gottesdienst statt – alle Pfadigruppen waren an der Planung und Gestaltung mitbeteiligt sei es durch ein eigenes Gebet oder den Altarschmuck. Nachmittags kamen einige Eltern und Geschwister zum Besuchertag, teilweise verlagerte dieser sich natürlich auch an den Bach, da das gute Wetter immer noch anhielt. Es bereitete den Sipplingen an diesem Nachmittag außerdem viel Freude aus Socken, Stöcken, Leder und Heu ein Steckenpferd zu bauen. Der letzte Abend ist dann sehr pfadfinderisch abgelaufen. Mit einem kleinen Spaziergang zum Bach, bei dem die Kinder ihren Gruppenleitern blind vertrauten, sammelten sich alle am „hauseigenen Strand“. In der Dunkelheit und im Schein der Fackeln legten in atmosphärischer Stimmung die Pfadigruppen ihr Versprechen ab, dass sie Pfadfinder sein möchten und im Sinne der Pfadfinderregeln handeln möchten. Dies bedeutet je nach Alter und Interesse der Gruppe z.B. in der Gemeinschaft leben zu wollen, die Natur zu schützen oder auf Gottes Wort zu hören. In diesem Rahmen nahmen wir auch die Gruppe der „Grizzly‘s“ bei uns im Stamm auf und alle Teilnehmer erhielten ihr Halstuch, wenn sie in eine neue Pfadfinderstufe aufgerückt sind.

Trotz langem Abend mit Stockbrot und Singen am Lagerfeuer hieß es am Dienstag früh aufstehen. In der allmorgendlichen Andacht stellten die Kinder ihre Trommeln aus Blumentöpfen fertig. Und schon war es an der Zeit die Zelte wieder abzubauen. Mit dem Lied „Nehmt Abschied Brüder“ ging unser Lager zu Ende. Der Bus und einige Eltern brachte die Truppe zurück, so kamen alle müde aber glücklich in Mettstett an.

 

Wir sind dankbar für die gute Gemeinschaft untereinander, für die Bewahrung und das schöne Wetter. Ein Dank gilt allen Eltern, die unsere Arbeit durch Wort und Tat unterstützen!

 

 Gut Pfad, eure Mitarbeiter des „VCP Mettstett“

Jahresrückblick 2013

Beim Jahresrückblick am 23. November 2013 schauten viele Eltern, Kinder und Freunde des VCP Mettstett gebannt auf die Leinwand. Bilder und Erzählungen aus dem vergangenen Jahr gaben einen Einblick in die aktuelle Pfadfinderarbeit. Vom Zeltlager an Pfingsten übers Sommerfest bis hin zu der Pfadfinderprüfung war wieder einiges geboten. Bei den Impressionen am Ende des Abends konnte man an den vielen glücklichen Gesichtern erkennen, dass es für viele ein schönes und erlebnisreiches Jahr war! 

In diesem Rahmen begrüßte das Stammesteam auch unseren neuen Pfarrer Herr Müller und hieß ihn mit einem Geschenk willkommen. Mit seiner kurzen Andacht und einem spontanen Lied mit den Kindern gab er seinen "Einstand" bei den Pfadis. Gut versorgt wurden die Besucher auch mit Essen und Getränken. Bei Chili con Carne, Wurstsalat oder Pizza saß man gemütlich beisammen, der Punsch und Glühwein tröstete etwas über die kühlen Temperaturen in der Gemeindehalle hinweg.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Mitwirkenden! 

Pfadiprüfung

Ein tolles Wochenende erlebten die Sipplinge vom VCP Dürrenmettstetten. Hintere Reihe von links: Jonas Weisser, Julian Müßigmann, Johannes Huß, Benjamin Müßigmann, Jonas Säer. Vorne von links: Hanna Jäkle, Laura Säer, Felicitas Pfau, Jessica Pfau, Louisa
Ein tolles Wochenende erlebten die Sipplinge vom VCP Dürrenmettstetten. Hintere Reihe von links: Jonas Weisser, Julian Müßigmann, Johannes Huß, Benjamin Müßigmann, Jonas Säer. Vorne von links: Hanna Jäkle, Laura Säer, Felicitas Pfau, Jessica Pfau, Louisa

Sulz-Dürrenmettstetten. Nun schon zum neunten Mal legten beim Verband Christlicher Pfadfinder (VCP) Dürrenmettstetten zwölf Sipplinge die „Pfadfinderprüfung“ ab. Seit dem Frühjahr hatten sie sich mit vier verschiedenen Themenbereichen intensiv darauf vorbereitet. Die Jugendlichen, die zwischen zehn und siebzehn Jahre alt sind, wissen nun, wie man Knoten bindet, ein Zelt aufbaut und Aktionen organisiert. Zum Wissensspektrum gehört auch der Verbandsaufbau, das Pfadfindertum und wie man eine Andacht unter dem christlichen Aspekt vorbereitet. Die Teilnehmer wählten noch unter zwei Interessengruppen „Natur und Umwelt“ und „Zurechtfinden in unserer Umgebung“ aus. Ehemalige Pfadfinder und Mitarbeiter unterstützten die Prüflinge beim Lernen und Vorbereiten. Prüfungsabschluss fand am vergangenen Wochenende im Pfadfinderheim in Dornstetten statt. Dort wurde gemeinsam gekocht, gesungen, gespielt und der komplette Lernstoff wiederholt, eine Übernachtungsmöglichkeit im Wald gebaut und ein Film über die Entstehung von Dürrenmettstetten gedreht. Dieses Wissen wurde dann abgefragt - duchfallen konnte niemand, denn bei der Prüfung steht der Spaß, die Gemeinschaft und „Learning by doing“ im Vordergrund.

(Bericht von Elke Huß)


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