VCP-Mettstett

Gründung

Es war im Herbst 1980, als der damalige Pfarrer Klaus-Peter Lilienfein einige Jugendliche, die am Aufbau einer aktiven Jugendarbeit interessiert waren, ins Pfarrhaus nach Hopfau einlud. Hier stellte er den Grundgedanken der Pfadfinderjugendarbeit vor, und verstand es, in den Anwesenden ein Feuer zu entfachen, das sehr bald auf eine Vielzahl von jungen Menschen in Dürrenmettstetten übersprang und zu einer schnell wachsenden Teilnehmerzahl im neu gegründeten "Arbeitskreis für Jugendarbeit" führte. Er lehrte dem Jugendarbeitskreis Dinge, die für einen Gruppenleiter von großer Bedeutung waren. Als wesentliche Elemente dieser Grundausbildung behandelte er folgende Themen:

 

1) Mit beiden Beinen fest im Glauben zu stehen.
2) Verantwortung übernehmen
3) Die Natur kennen und lieben lernen

 

Nach einem Jahr war es soweit, die ersten Gruppen wurden gegründet.

 

 

 

Unser Gründer Klaus-Peter Lilienfein

Wolfgang Kurtz, einer der ersten Gruppenleiter, beschrieb Klaus-Peter Lilienfein bei seiner Beerdigung im Januar 1999 folgendermaßen :

 

Auszüge aus der Rede:

 

1. Spurenleger
Mit der Gründung der Pfadfinder hat er jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet, eine interessante, schöpfungsorientierte Jugendarbeit zu erleben. Er hat seine Spuren hinterlassen, in jedem von uns. Wie viele Fähigkeiten wären ungeahnt verborgen geblieben, hätte er uns nicht angeregt, sie zu entdecken und zu wagen . Er hat Spuren gelegt und uns Orientierung für die Zukunft gegeben.

 

2. Weggefährte:
Es war ihm wichtig, jeden beim Namen zu kennen und es tat gut zu wissen, dass er jeden bewusst wahrgenommen hat. Seine Art, auf die Menschen zuzugehen, sozusagen zu jedem persönlich eine Brücke zu bauen, wird wohl immer in Erinnerung bleiben.

 

 

3. Botschafter:
Er war Botschafter aus Überzeugung. Es war ihm ein Anliegen, den Glauben an Jesus Christus weiterzugeben. Für ihn war der Glaube keine steife, starre Angelegenheit, sondern lebendig, fröhlich, impulsiv. Es war selbstverständlich, dass bei "Laudato si" geklatscht wurde, oder die Gitarre die Orgel ersetzte.

 

4. Der Waldläufer:
So wie ein Waldläufer einen Kompass benutzt, der ihm die Richtung weist, so hat sich Klaus-Peter Lilienfein auf Gott verlassen. So wie der Polarstern in finsterer Nacht die Richtung weist, so war Christus für ihn der "Stern, auf den ich schaue". Er hat seinen Pfad gefunden und vollendet. Und wir durften ich ein Stück weit begleiten. Wir haben viel davon profitiert und werden ihn in unseren Herzen tragen. Ich möchte schließen mit einem Waldläuferzeichen, welches wohl passend für ihn ist: Ein Punkt in einem Kreis, was bedeutet: Ich habe meinen Auftrag erfüllt und bin heimgegangen.


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